Aktuelles

PuG-Stellungnahme: Gesetzentwurf über Einrichtung Pflegekammer in Niedersachsen

Stellungnahme herunterladen

PuG-Stellungnahme: Gesetzentwurf zur Reform der Pflegeberufe (PflBRefG)

Stellungnahme herunterladen

 

Logo Aufstieg durch Bildung

Logo BmBF

Unser Projekt

Entwicklung neuer Studienangebote

Ein zentraler Schwerpunkt des »PuG« Projekts ist es, bedarfsgesteuerte und nachfrageorientierte Studienangebote zu konzipieren mit dem institutionellen Anspruch, Lernorte mit vielfältigen Schnittstellen zu heterogenen Bildungsbiographien zu entwickeln. 

Im Rahmen des Projekts sollen methodische und didaktische Konzepte zur Entwicklung von Studiengängen und Curricula neu entstehen inklusive der Anpassung an das Lernverhalten erwachsener Studierender durch die Anwendung neuer Technologien, die Einbettung von Modulen in die Pflege- und Gesundheitspraxis durch die Verzahnung von Erfahrungs- und akademischen Wissen und die Erweiterung von Lernumgebung und Lernorten. 

Zentral für uns ist das Erlangen einer möglichst breiten Akzeptanz bei den individuellen und betrieblichen Nachfragern, die die Verzahnung beruflicher und akademischer Bildung sicherstellen soll. Unter Einbeziehung systematischer Personalentwicklungsmaßnahmen soll die Entwicklung weiterbildender und berufsbegleitender Studienprogramme kunden- und bedarfsorientiert vorangetrieben werden.  

Inhaltliche Kurzbeschreibung

Vor dem Hintergrund der Empfehlungen des Wissenschaftsrates zur Akademisierung der Gesundheitsberufe (Wissenschaftsrat, 2012) ist das Projekt auf Studienprogramme in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften fokussiert. Aufgrund des demografischen Wandels und der wachsenden Zahl kranker und pflegebedürftiger Menschen zeichnet sich ein dramatischer Fachkräftemangel in den Pflege- und Gesundheitsberufen ab.

Im Projektverbund der Universität Oldenburg, der Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/ Elsfleth, der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und der Hochschule für Gesundheit in Bochum sollen qualitativ hochwertige berufsbegleitende, wettbewerbsfähige, wissenschafts- und forschungsnahe Studienangebote entwickelt werden, die in der Schnittstelle von Universitäten und Fachhochschulen einen direkten Wissenschaftstransfer zum Ziel haben und dazu beitragen, den wachsenden Bedarf akademisch gebildeter Fachkräfte in den Pflege- und Gesundheitsberufen zu decken. Konkret sollen vier Bachelorstudiengänge und drei Masterstudiengänge (weiter)entwickelt und nachhaltig implementiert werden. Dabei wird an den Erfahrungen sowie Vernetzungen im Bereich der Pflege- und Gesundheitswissenschaften der projektbeteiligten Hochschulen sowie an den Expertisen des Centers für lebenslanges Lernen (C3L) der Universität Oldenburg als einer der größten Weiterbildungseinrichtungen an deutschen Universitäten im Bereich weiterbildender und berufsbegleitender Studienangebote angeknüpft.

Für alle Angebote sollen gemeinsame, im Rahmen des Projektes zu konkretisierende hochwertige Standards gelten:

(a) effiziente und effektive, an den Bedarfen der Zielgruppen ausgerichtete erwachsenengemäße Instruktionsdesigns mit Selbstlern-, Online- und Präsenzphasen sowie einer hohen vertikalen und horizontalen Durchlässigkeit unter Anrechnung von Kompetenzen.

(b) didaktisch-methodisch auf erwachsene Lerner zugeschnittene Lernarrangements unter Nutzung internetgestützter Lerntechnologien sowie nach didaktischen Gesichtspunkten aufbereiteter Studien- und Lernmaterialien.

(c) kundenorientierte Management- und Supportstrukturen, deren Standards in einem gemeinsamen Qualitätsmanagementsystem umzusetzen sind.

Organisation des Gesamtprojektes

Die Steuerung des Gesamtprojektes erfolgt durch die Verbundkoordinatoren Frau Prof. Dr. Gisela C. Schulze, Herrn Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter und Anno Stockem. Die geschäftsführende Verantwortung wird dem Projektkorrdinator Manuel Karczmarzyk vom Center für lebenslanges Lernen übertragen, der der Verbundprojektkoordination zugeordnet ist.

Die Querschnittsthemen „Instruktionsdesign und Bildungstechnologien“, „Qualitätsmanagement und Zielgruppenorientierung“ sowie „Kompetenzanrechnung und Durchlässigkeit“ stehen in der Verantwortung einzelner Experten der Querschnittsbereiche. Die Verantwortung für die zu entwickelten Studienprogramme liegt bei den wissenschaftlichen Leitungen innerhalb der beteiligten Hochschulen. Konzeptionelle Abstimmungen erfolgen in Arbeitsgruppen und Netzwerktreffen.

Aufbauorganisation PuG

 

 



 
Logo Uni Oldenburg   Logo Jade Hochschule   Logo HSG   Logo Ostfalia