Aktuelles

Studienangebote:

Weiterbildungsangebot zum Thema „Europäische Gesundheitssysteme“ startet im September 2019

Anmeldung ab sofort möglich.

Weitere Informationen

Studienangebote:

Pobemodul "Frühe Hilfen in der sektorenübergreifenden Kooperation und Koordination" startet im September 2019

Anmeldung ab sofort möglich.

Weitere Informationen

Studienangebote:

Zertifikat: Gesundheitsmanager_in der Rehabilitation startet im Juli 2019

Anmeldung noch möglich.

Weitere Informationen

 

Logo Aufstieg durch Bildung

Logo BmBF

Ansprechpartnerin:

Sonja Lübben
sonja.luebben@uol.de

Projektleitung:

Dr. Wolfgang Müskens
wolfgang.mueskens@uol.de

Veröffentlichungen

Artikel:
Generische Deskriptoren für 
informelles Lernen"

Artikel herunterladen

Anrechnungsempfehlung: 
„Fachkraft für Intensiv- und
Anästhesiepflege“

Anrechnungsempfehlung herunterladen

Anrechnungsempfehlung: 
Fortbildung
„Die Neue Rückenschule“

Anrechnungsempfehlung herunterladen

Kompetenzanrechnung und Durchlässigkeit

 

Wissenschaftliche Leitung: Dr. Wolfgang Müskens

 

 

Seit 2005 werden an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Verfahren zur Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen auf Studiengänge entwickelt und erprobt. In Kooperation mit anderen Hochschulen, Trägern der beruflichen Bildung sowie Einrichtungen der Erwachsenbildung nahm die Universität Oldenburg u.a. an der BMBF-Initiative ANKOM, dem niedersächsischen Modellvorhaben „Offene Hochschule“ sowie EU-Projekten zur qualitätsgesicherten Anrechnung beruflicher Lernergebnisse teil.

Der „Kompetenzbereich Anrechnung“ der Universität Oldenburg ist maßgeblich an der Entwicklung von Instrumenten zur Durchführung von Äquivalenzvergleichen zwischen außerhochschulischen und hochschulischen Bildungsangeboten beteiligt. Für die Niveaubestimmung steht mit dem an der Universität Oldenburg entwickelten Module Level Indicator (MLI) ein reliables und valides Instrument zur Bestimmung des Niveaus von Lerneinheiten zur Verfügung (Müskens et al., 2013). 

Der „Kompetenzbereich Anrechnung“ unterstützt die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung basierend auf qualitätsgesicherter Anrechnung und beschäftigt sich folglich mit der Entwicklung von Qualitätskriterien für Anrechnungsverfahren. Neben den spezifischen (d.h. auf jeweils einen Studiengang bezogenen) Äquivalenzvergleichen zwischen beruflichen und Hochschulqualifikationen hat der „Kompetenzbereich Anrechnung“ in den vergangen Jahren ein Verfahren zur unabhängigen Begutachtung von außerhochschulischen Weiterbildungen entwickelt. Basierend auf diesem Verfahren erstellt der „Kompetenzbereich Anrechnung“ seit 2012 im Auftrag des Landes Niedersachsen sogenannte „Allgemeine Anrechnungsempfehlungen“ für Weiterbildungen, die es Hochschulen erlauben, mit geringem Aufwand qualitätsgesicherte Anrechnungsmöglichkeiten für diese Angebote einzurichten (Eilers-Schoof & Müskens, 2013).

Individuelle Anrechnung:

Alle geplanten Studienprogramme werden bei der Einführung individueller Anrechnungsverfahren für beruflich erworbene Kompetenzen unterstützt. Die Unterstützung betrifft sowohl die formale Verankerung der Anrechnung (u.a. in Prüfungsordnungen und Anrechnungsleitfäden) als auch die organisatorische Gestaltung des Anrechnungsprozesses. Gemeinsam mit den Studiengängen sollen passgenaue Anrechnungsinstrumente für die individuelle Anrechnung (z.B. Anrechnungsportfolios) entwickelt werden. Für die Studiengänge des Verbundes soll eine webgestützte „Anrechnungstoolbox“ erstellt werden, die u.a. Instrumente, Materialien und Best-Practice-Beispiele zur Anrechnung beinhalten soll.

Pauschale Anrechnung beruflicher Qualifikationen auf Bachelorstudiengänge:

Für die Bachelorprogramme, die sich an beruflich qualifizierte Studierende richten, sollen pauschale Anrechnungsmöglichkeiten basierend auf systematischen Äquivalenzvergleichen eingerichtet werden. Solche pauschalen Anrechnungsmöglichkeiten erlauben eine langfristige, individuelle Planung des eigenen Bildungsweges über die berufliche Erstausbildung hin zum Hochschulstudiengang. Die pauschalen Anrechnungsmöglichkeiten sollen in Kooperation mit Trägern der beruflichen Bildung (z.B. Pflegeschulen) entwickelt werden. Zur Verbesserung der Durchlässigkeit sollen die außerhochschulischen Bildungsanbieter ggf. bei der Modularisierung und Qualitätsentwicklung ihrer Angebote unterstützt werden. 

Allgemeine Anrechnungsempfehlungen für Zertifikatsprogramme:

Die im Rahmen des Verbundes KeGL geplanten Zertifikatsangebote sollen im Hinblick auf eine mögliche Anrechnung auf die im PuG-Verbund entwickelten Studienangebote untersucht werden. Um eine qualitätsgesicherte Anrechnung auf Studiengänge zu erleichtern, sollen ggf. Allgemeine Anrechnungsempfehlungen basierend auf unabhängigen Fachbegutachtungen erstellt werden.



 
Logo Uni Oldenburg   Logo Jade Hochschule   Logo HSG   Logo Ostfalia