Projektleitung:

Prof. Dr. rer. medic. habil. Martina Hasseler

Angewandte Pflegewissenschaften - Zertifikatsprogramm - Zielgruppe "Ältere Menschen"

Zielgruppe

Fachpersonen der Gesundheitsberufe wie Gesundheits- und Krankenpflege, Soziale Arbeit, Heilerziehungspflege, Altenpflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie

Angedachte berufliche Perspektive

Karrieremöglichkeiten sind in den unterschiedlichen Versorgungssettings des Gesundheits- und Pflegewesens und insbesondere an den Schnittstellen von Pflege in der häuslichen Versorgung, (teil)stationärer Langzeitpflege oder im Bereich des Schnittstellenmanagements zwischen diesen Bereichen möglich etwa im Bereich der Überleitung, der Prozessentwicklung, der Entwicklung von Netzwerken für Versorgungspfade, der Patientenberatung und Koordination von komplexen Pflege- und Betreuungssituationen.

Daten zum im Aufbau befindlichen Studienangebot

Studienart
Blended-Learning
 
Geplanter Studienumfang

3 Module mit je 6 ECTS/Modul; Module sind frei wählbar

 
Unterrichtssprache
Deutsch
 
Vorgesehene Inhalte
Die Auseinandersetzung mit Frühen Hilfen in den Handlungsfeldern Gerontologie und Pflege verfolgt das Ziel, förderliche Rahmenbedingungen für ältere Menschen zu schaffen und berücksichtigt dabei unterschiedliche Lebensräume. Dabei geht es um frühe Hilfen, die eine krankheitsspezifische und/ oder soziale Abwärtsspirale vermeiden sowie die Gesundheit fördern. Wissen über Hilfe- und Unterstützungsleistungen sollen in diesem Zertifikat vermittelt werden, um einer Verschlechterung des Hilfe-/ Pflegebedarfs entgegenzuwirken, Entwicklungsmöglichkeiten sollen erkannt werden und auf diesem Wege die Selbstständigkeit und/ oder die gesellschaftliche Teilhabe gefördert. Teilnehmenden an diesem Zertifikat kommt in der Umsetzung von Frühen Hilfen in den unterschiedlichen Settings eine bedeutende Rolle zu: Häufig bekommen diese als Fachkräfte in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung einen sehr guten Einblick in persönliche Lebenslagen sowie in die Ressourcen und Probleme hilfe- oder pflegebedürftiger älterer Menschen und sind mit unterschiedlichen professionellen Akteuren vernetzt. Um die unterschiedlichen rechtlichen, institutionellen und Rahmenbedingungen entsprechend analysieren und vermitteln zu können wurden insgesamt drei Module konzipiert.
 

Lehrorganisation
Die Module bestehen aus drei Präsenztagen; dazwischen findet das Lernen in Form von Selbstlernphasen sowie virtuellen Treffen statt.
 

Zugangsvoraus- setzungen
Für Berufstätige, Berufsrückkehrende ohne eine schulische Hochschulzugangsberechtigung ist die Teilnahme an den Modulveranstaltungen an die folgenden Bedingungen geknüpft:
  • abgeschlossene Berufsausbildung in Pflege, Therapie, Pädagogik oder äquivalenter Abschluss
  • oder einen Bacherlorabschluss äquivalenter Studiengänge.
 
Anzahl der Teilnehmenden
20 Personen

Gebühren
in der Aufbauphase keine Studiengebühren; Gasthörende zahlen Beitrag über das Gasthörendenstudium
 

Erprobungsphase
  • Transformation der Einrichtungskultur in der stationären Langzeitpflege (ZG1) (Sommersemester 2019)
  • Frühe Hilfen für ein selbständiges Leben Zuhause – trotz Hilfebedarf (ZG2) (Wintersemester 2018/19)
  • Frühe Hilfen für die sektorenübergreifende Kooperation und Koordination (ZG3) (Wintersemester 2019/20)
 
Zertifikat
Für die erfolgreiche Teilnahme an einem Modul erhalten Teilnehmende ein Zertifikat durch die Fakultät. Bei späterer Entscheidung für ein Studium an der Ostfalia Hochschule richtet sich die Anerkennung der erfolgreich absolvierten Module für die Studierenden nach den Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge.
 

 



 
Logo Uni Oldenburg   Logo Jade Hochschule   Logo HSG   Logo Ostfalia